Start/ Branchen/ Spedition & Logistik
Branche · Spedition & Logistik

Digitalisierung in der Logistik — passend zu Ihrer Speditionssoftware

Wir digitalisieren die Abläufe rund um Ihre vorhandene Speditionssoftware: Ladungsvergabe, Prüfung von Frachtführern, Zahlungen und Belege — per Schnittstelle, Portal und Automatisierung statt per Telefon und E-Mail.

Stand: Oktober 2026

Auf einen Blick
Für
Speditionen, Transport- und Logistikbetriebe
Ansatz
Ergänzung zum vorhandenen TMS, kein Systemwechsel
Schwerpunkte
Schnittstellen · Portale · KI mit Freigabe durch Menschen
Branche · Spedition & Logistik

Digitalisierung in der Logistik heißt für kleine und mittlere Speditionen meist nicht, die Speditionssoftware auszutauschen, sondern die Lücken drumherum zu schließen: Frachtangebote, die Prüfung neuer Frachtführer und Belege. Das Kerngeschäft ist dort in der Regel schon digital abgebildet. Zeit kostet, was daneben per Mail, Telefon und Papier läuft.

Genau dort setzen wir an. ARTIS Digital aus Regensburg verbindet Ihre vorhandene Speditionssoftware über Schnittstellen mit Portalen und Automatisierungen. KI übernimmt dabei Lese- und Schreibarbeit, die Freigabe bleibt bei Menschen: Entscheidungen treffen weiterhin Ihre Disponenten.

Heute vs. digital

Wo in der Disposition heute Zeit verloren geht

Viele Reibungsverluste entstehen nicht in der Speditionssoftware, sondern zwischen Postfach, Telefon und Papier.

Mit digitalen Abläufen

  • Angebote werden strukturiert erfasst und dem richtigen Auftrag zugeordnet
  • Neue Frachtführer werden nach festen Regeln geprüft, bevor vergeben wird
  • Belege kommen per Link — auch vom Smartphone, ohne eigenes Konto
  • Daten fließen per Schnittstelle in Ihre vorhandene Software

Heute in vielen Dispositionen

  • Frachtangebote kommen per Mail und Telefon, oft in mehreren Sprachen
  • Preise und Bedingungen werden aus Freitext abgetippt
  • Neue Frachtführer werden nebenbei und unter Zeitdruck geprüft
  • Ablieferbelege und Unterlagen müssen hinterhertelefoniert werden
So lösen wir das

Bausteine für die Digitalisierung in der Logistik

Diese Bausteine lassen sich einzeln umsetzen und an Ihre Speditionssoftware anbinden. Worauf es dabei jeweils ankommt:

Angebote aus Freitext lesen

KI kann Preis, Fahrzeug und Bedingungen aus formlosen Mails herauslesen und als Vorschlag anzeigen. Entscheidend ist die Grenze: Den Auftrag vergibt immer der Disponent, nie die KI.

Frachtführer prüfen

Vor der ersten Vergabe gehören drei Prüfungen dazu. Erstens die USt-ID über das EU-System VIES — bei Frachtführern aus anderen EU-Staaten samt Abgleich von Firmenname und Anschrift per qualifizierter Bestätigungsanfrage beim Bundeszentralamt für Steuern. Zweitens die EU-Lizenz (Gemeinschaftslizenz) im Register des Herkunftslands. Drittens Kontaktdaten, die Sie unabhängig prüfen, statt sie aus der Mail zu übernehmen.

Warnzeichen automatisch markieren

Typische Merkmale von Scheinspeditionen — Wegwerf-Adressen, leicht abgewandelte Firmennamen, wechselnde Ansprechpartner — sollten bei jeder Anfrage automatisch markiert werden. Unklare Fälle gehören zur Freigabe zu einem Menschen.

Skonto-Angebot per Link

Ein Angebot zur früheren Zahlung gegen Skonto lässt sich als befristeter Link an den Frachtführer schicken. Er bestätigt per Klick, ohne Konto und ohne Papierkram.

Ablieferbeleg per Link

Statt Belegen hinterherzulaufen, lädt der Frachtführer den Ablieferbeleg über einen Link hoch — auch vom Smartphone. Der Beleg landet direkt beim richtigen Auftrag.

Schnittstelle zur Speditionssoftware

Aufträge, Frachtführer und Belege sollten nicht doppelt erfasst werden. Über eine Schnittstelle fließen die Daten in die Software, mit der Ihr Team schon arbeitet.

Branche · Spedition & Logistik
Betrugsschutz

Phantomfrachtführer erkennen

Ein Phantomfrachtführer (eng verwandt mit der Scheinspedition) ist ein Transportunternehmen, das es in dieser Form gar nicht gibt. Die Täter nutzen eine gestohlene oder erfundene Firmenidentität, bewerben sich über eine Frachtenbörse oder per E-Mail auf eine Ladung und holen sie ganz regulär ab. Danach sind sie nicht mehr erreichbar, und die Ware kommt beim Empfänger nie an. Bis zu diesem Moment sieht für den Disponenten alles nach einem normalen Transport aus.

Typische Warnzeichen sind Wegwerf-Mailadressen und Domains, die einer echten Firma täuschend ähnlich sehen, nachgeahmte Firmennamen und Signaturen sowie eine Bankverbindung, die nicht zu Firma und Anschrift passt. Hellhörig sollten Sie auch bei einem auffällig günstigen Preis und bei Druck auf eine schnelle Zusage werden. Der wirksame Schutz liegt vor der Vergabe: jeden neuen Frachtführer prüfen, bevor geladen wird — gerade dann, wenn es eilt.

Software

Neue Speditionssoftware oder Schnittstelle?

Eine Schnittstelle reicht, wenn Ihre Speditionssoftware das Kerngeschäft gut abbildet — Aufträge, Touren, Abrechnung — und die Probleme an den Rändern liegen: bei Angeboten per Mail, bei der Prüfung von Frachtführern oder bei Belegen. Dann ergänzen wir, statt zu ersetzen.

Ein Wechsel kann nötig sein, wenn die Software grundlegende Abläufe nicht mehr trägt, nicht mehr weiterentwickelt wird oder gar keinen Datenaustausch erlaubt. Auch dann lohnt es sich, zuerst zu prüfen, welche Lücken sich mit einer Ergänzung schließen lassen.

Zur Einordnung: Wir entwickeln kein eigenes Transport-Management-System. Unsere Rolle ist die Ergänzung — Schnittstellen, Portale für Frachtführer und Kunden sowie Automatisierungen rund um Ihre vorhandene Software. Was technisch möglich ist, richtet sich nach der Schnittstelle Ihrer Software.

KI in der Logistik

KI in der Logistik — mit Menschen am Steuer

KI ist in der Logistik dort nützlich, wo viel gelesen und geschrieben wird: Frachtangebote aus Mails herauslesen, lange Verläufe zusammenfassen, Antworten in der Sprache des Frachtführers entwerfen. Das spart Schreibarbeit, ersetzt aber keine Entscheidung.

Vergabe, Preis und Zusage bleiben beim Disponenten. Ein guter Ablauf setzt der KI klare Grenzen: Was sie nicht sicher versteht, legt sie einem Menschen vor, statt zu raten.

Wo KI selbst mit Geschäftspartnern schreibt, sollte das erkennbar sein. Die EU-KI-Verordnung enthält Transparenzpflichten, etwa wenn Menschen direkt mit einem KI-System kommunizieren. Ein kurzer Hinweis in automatisch erstellten Mails schafft Klarheit. Welche Pflichten im Einzelfall greifen, klärt eine Rechtsberatung.

Passende Lösungen

Lösungen für Speditionen und Logistikbetriebe

Schnittstellen & Datenflüsse

API-Anbindungen & Integrationen

Bestehende Systeme verbinden — CRM, ERP, Branchensoftware: Daten fließen automatisch zwischen Ihren Tools, statt von Hand übertragen zu werden.

Mehr erfahren →
Self-Service & Entlastung

Kundenportale

Ein sicherer Bereich, in dem Ihre Kunden Status, Dokumente und Anfragen selbst einsehen — das entlastet Ihr Team und beantwortet Fragen, bevor sie gestellt werden.

Mehr erfahren →
KI mit Augenmaß

KI-gestützte Automatisierung

Wo es wirklich Sinn ergibt, integrieren wir KI: Dokumente automatisch erfassen, Anfragen vorqualifizieren, wiederkehrende Routine vorbereiten — kontrolliert, nachvollziehbar und DSGVO-konform.

Mehr erfahren →
Maßgeschneiderte Software

Web-Apps & individuelle Software

Wenn Standardprodukte nicht passen, bauen wir Software exakt für Ihren Geschäftsprozess — genau die Funktionen, die Sie brauchen, ohne Ballast und ohne Lizenz-Wirrwarr.

Mehr erfahren →
FAQ

Häufige Fragen

Brauchen wir eine neue Speditionssoftware oder reicht eine Schnittstelle?
Oft reicht eine Schnittstelle. Wenn Ihre Speditionssoftware Aufträge, Touren und Abrechnung gut abbildet, lassen sich Angebote, die Prüfung von Frachtführern und Belege daneben digitalisieren und anbinden. Ein Wechsel ist erst sinnvoll, wenn die Software grundlegende Abläufe nicht mehr trägt.
Welche Software eignet sich für kleine Transportunternehmen?
Kleine Transportunternehmen brauchen meist keine große Komplettlösung, sondern eine Transport- oder Speditionssoftware, die Aufträge und Abrechnung sauber abbildet, plus gezielte Ergänzungen. Wichtig ist, dass die Software Daten über eine Schnittstelle austauschen kann. Dann lassen sich Portale, Belege per Link oder eine Prüfung von Frachtführern später anbinden.
Wie prüft man Frachtführer und Subunternehmer digital?
Vor der ersten Vergabe sollten drei Dinge geprüft werden: die USt-ID über das EU-System VIES, die EU-Lizenz im amtlichen Register des Herkunftslands und die Kontaktdaten samt Bankverbindung, unabhängig von den Angaben in der Mail. Bei Frachtführern aus anderen EU-Staaten lässt sich über die qualifizierte Bestätigungsanfrage beim Bundeszentralamt für Steuern abgleichen, ob Firmenname und Anschrift zur USt-ID passen. Digital heißt: Diese Prüfung läuft bei jedem neuen Frachtführer nach festen Regeln, nicht nur, wenn gerade Zeit ist.
Was ist ein Phantomfrachtführer?
Ein Phantomfrachtführer gibt sich mit gestohlener oder erfundener Firmenidentität als seriöser Frachtführer aus, übernimmt eine Ladung und verschwindet damit. Beim Abholen wirkt alles wie ein normaler Transport. Schutz bietet vor allem die Prüfung jedes neuen Frachtführers vor der Vergabe.
Was bringt KI in der Logistik?
KI nimmt Lese- und Schreibarbeit ab: Sie liest Frachtangebote aus Mails, fasst Verläufe zusammen und entwirft Antworten. Entscheidungen wie Vergabe und Preis bleiben beim Disponenten. Wo KI selbst mit Geschäftspartnern schreibt, sollte das erkennbar sein. Die EU-KI-Verordnung enthält Transparenzpflichten, etwa wenn Menschen direkt mit einem KI-System kommunizieren.
Was ist ein eCMR?
Ein eCMR ist der elektronische Frachtbrief für grenzüberschreitende Straßentransporte nach dem CMR-Übereinkommen. Grundlage ist ein Zusatzprotokoll zum CMR, dem Deutschland im Januar 2022 beigetreten ist. Ein elektronischer Frachtbrief nach dem Protokoll ist dem Papierfrachtbrief gleichgestellt; Pflicht ist er nicht, Papier bleibt zulässig. Ob er auf einer Strecke genutzt werden kann, hängt davon ab, welche Staaten dem Protokoll beigetreten sind — den aktuellen Stand zeigt die Vertragssammlung der Vereinten Nationen.
Passt dazu

Verwandte Lösungen

Schnittstellen & Datenflüsse

API-Anbindungen & Integrationen

Bestehende Systeme verbinden — CRM, ERP, Branchensoftware: Daten fließen automatisch zwischen Ihren Tools, statt von Hand übertragen zu werden.

Mehr erfahren →
Self-Service & Entlastung

Kundenportale

Ein sicherer Bereich, in dem Ihre Kunden Status, Dokumente und Anfragen selbst einsehen — das entlastet Ihr Team und beantwortet Fragen, bevor sie gestellt werden.

Mehr erfahren →
Kontakt

Ihr Projekt — Spedition & Logistik

Schildern Sie uns kurz Ihr Vorhaben. Sie erhalten eine fundierte Ersteinschätzung zu Lösungsweg und Aufwand — konkret statt Verkaufsfloskeln.

Wir melden uns persönlich — kein Newsletter, keine Weitergabe Ihrer Daten.

Weniger Telefon, mehr Durchsatz in der Disposition.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben. Sie erhalten eine fundierte Ersteinschätzung zu Lösungsweg, Architektur und Aufwand — konkret statt Verkaufsfloskeln.

Projekt beschreiben →