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Software für Bauträger: Einheiten, MaBV-Raten und Vertrieb in einem Ablauf

Wir entwickeln individuelle Software für Bauträger, die dort ansetzt, wo Excel-Listen und Postfächer heute die Arbeit bremsen: Einheitenspiegel, Ratenabruf nach Bautenstand, Preislisten und Vermarktung — passend zu Ihrem vorhandenen ERP.

Stand: Oktober 2026

Auf einen Blick
Für
Bauträger und Projektentwickler
Schwerpunkte
Einheitenspiegel · MaBV-Raten · Bautenstand · Vermarktung
Ansatz
Individuell, ergänzend zu ERP und Buchhaltung
Branche · Bauträger

Software für Bauträger muss Einheiten, Raten, Bau und Vertrieb aus einer gemeinsamen Datenbasis steuern. Ob eine Wohnung reserviert ist, welche Rate fällig ist und wie weit der Bau steht, darf nicht in drei verschiedenen Listen stehen. Sonst zeigt die Website eine Wohnung als frei, die längst verkauft ist, oder eine Rate wird zu spät abgerufen.

Unser Ansatz sind individuelle Bausteine, die Ihr vorhandenes ERP und Ihre Buchhaltung ergänzen statt ersetzen. Auf dieser Seite zeigen wir, wie solche Abläufe aussehen können — vom Einheitenspiegel über den Ratenabruf nach MaBV bis zur Vermarktung.

Heute vs. digital

Warum Excel-Listen im Bauträgergeschäft an Grenzen stoßen

Excel ist für den Anfang praktisch. Mit jedem weiteren Projekt wächst aber die Zahl der Dateien, die zueinander passen müssen.

Mit einer gemeinsamen Datenbasis

  • Der Einheitenspiegel ist das Zentrum — alle anderen Bereiche lesen daraus
  • Vor jedem Ratenabruf werden Bautenstand und Voraussetzungen geprüft
  • Der Bautenstand wird mit Foto und Datum erfasst
  • Website und Exposés zeigen automatisch nur, was verfügbar ist

Mit getrennten Listen

  • Einheitenspiegel, Preisliste und Reservierungen liegen in getrennten Dateien
  • Ratenabrufe werden von Hand gegen Kaufvertrag und Bautenstand geprüft
  • Der Bautenstand kommt per Zuruf oder Telefon von der Baustelle
  • Die Website zeigt Wohnungen, die längst reserviert oder verkauft sind
MaBV-Raten

Vom Bautenstand zur Rate — so kann der Ablauf aussehen

Nach § 3 Abs. 2 MaBV darf ein Bauträger Zahlungen in bis zu sieben Teilbeträgen entsprechend dem Bauablauf entgegennehmen. Zuvor müssen die Voraussetzungen aus § 3 Abs. 1 MaBV erfüllt sein. Eine Software kann diesen Ablauf so abbilden:

1

Bautenstand erfassen

Die Bauleitung meldet einen erreichten Bautenstand mobil von der Baustelle — mit Foto, Datum und Gebäude. Das Foto ist der Beleg.

2

Voraussetzungen prüfen

Die Software prüft, ob die Voraussetzungen nach § 3 Abs. 1 MaBV erfasst sind, insbesondere: wirksamer Vertrag mit Mitteilung des Notars, Vormerkung im Grundbuch, gesicherte Freistellung und Baugenehmigung.

3

Abrufschreiben erzeugen

Sind Bautenstand und Voraussetzungen erfüllt, entsteht das Abrufschreiben aus Ihrer Vorlage. Fehlt eine Voraussetzung, lässt die Software den Abruf nur mit dokumentierter Begründung zu — etwa wenn eine Sicherheit nach § 7 MaBV gestellt ist. Ein nicht erreichter Bautenstand lässt sich nicht überstimmen.

4

Unveränderbar archivieren

Das Schreiben wird mit Datum, Bautenstand und Prüfergebnis unveränderbar archiviert. So bleibt nachvollziehbar, auf welcher Grundlage eine Rate abgerufen wurde.

Keine Rechtsberatung — maßgeblich sind Kaufvertrag und MaBV.

Branche · Bauträger
So lösen wir das

Bausteine einer Software für Bauträger

Diese Bausteine lassen sich einzeln oder zusammen umsetzen — je nachdem, was Ihr ERP bereits abdeckt.

Einheitenspiegel als Zentrum

Projekt, Gebäude, Einheit: Jede Wohnung bekommt genau einen Datensatz mit Status, Preis und Käufer. Alle anderen Bereiche lesen daraus, statt eigene Listen zu führen.

Ratenplan je Projekt

Der Ratenplan lässt sich einmal je Projekt anlegen. Mit der Beurkundung können die Forderungen je Käufer dann automatisch entstehen.

Bautenstand nach Meilensteinen

Statt „Prozent fertig“ zeigt eine Ampel, welche Meilensteine erreicht sind und wo der Zeitplan hängt. Jeder erreichte Meilenstein trägt Foto und Datum.

Preisliste per KI einlesen

Eine Preisliste als PDF kann per KI ausgelesen und als Tabelle vorgeschlagen werden. Gespeichert wird erst, wenn ein Mensch die Werte geprüft hat.

Nur Verfügbares in der Vermarktung

Website und Exposés lassen sich so anbinden, dass sie nur freie Einheiten zeigen. Wird eine Wohnung reserviert oder verkauft, fällt sie automatisch heraus.

Freigabe per geheimem Link

Objektseiten lassen sich vor dem Veröffentlichen über einen geheimen Link prüfen. Wer freigeben muss, gibt frei oder macht Anmerkungen zu einzelnen Bereichen.

Standard oder individuell?

Bauträgersoftware: Standardpaket oder individuelle Lösung?

Ein Standardpaket ist eine gute Wahl, wenn Ihre Abläufe dem Branchenüblichen entsprechen und das Paket Vertrieb, Raten und Buchhaltung so abbildet, wie Sie arbeiten. Dann ist eine saubere Einführung meist günstiger als eine Eigenentwicklung.

Individuelle Bausteine lohnen sich, wenn ERP und Buchhaltung gut laufen, aber dazwischen Lücken bleiben: der Einheitenspiegel in Excel, Ratenabrufe von Hand, eine Website, die nicht weiß, was verkauft ist. Dann schließt eine schlanke Anwendung genau diese Stellen.

In beiden Fällen gilt: Anbindung statt Doppelpflege. Käufer, Kaufpreise und Zahlungen sollten nur an einer Stelle gepflegt werden und per Schnittstelle dorthin fließen, wo sie gebraucht werden. Wie weit das geht, hängt von der Schnittstelle Ihres ERP ab.

Förderung

Ist das förderfähig?

Prozessnahe Software kann über den Digitalbonus Bayern gefördert werden — etwa individuelle Software, die ein externer Anbieter programmiert, oder ein Kundenportal. Antragsberechtigt sind kleine Gewerbebetriebe mit Betriebsstätte in Bayern: weniger als 50 Beschäftigte und höchstens 10 Mio. Euro Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme.

Den Auftrag dürfen Sie erst erteilen, wenn die Eingangsbestätigung zu Ihrem Antrag vorliegt. Ob ein Vorhaben förderfähig ist, entscheidet die zuständige Bezirksregierung im Einzelfall. Für den Antrag liefern wir Ihnen eine klare Projektbeschreibung und ein nach Leistungen aufgeschlüsseltes Angebot. Stand Oktober 2026, ohne Gewähr — maßgeblich sind die Richtlinien auf digitalbonus.bayern.

Voraussetzungen und Ablauf im Überblick →
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Wenn Standardprodukte nicht passen, bauen wir Software exakt für Ihren Geschäftsprozess — genau die Funktionen, die Sie brauchen, ohne Ballast und ohne Lizenz-Wirrwarr.

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Ein sicherer Bereich, in dem Ihre Kunden Status, Dokumente und Anfragen selbst einsehen — das entlastet Ihr Team und beantwortet Fragen, bevor sie gestellt werden.

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FAQ

Häufige Fragen

Was muss eine Software für Bauträger können?
Eine Software für Bauträger sollte Einheiten, Kaufverträge, Raten nach MaBV, Bautenstand und Vertrieb (CRM) aus einer gemeinsamen Datenbasis führen. Wichtig sind ein Einheitenspiegel als Zentrum, ein Ratenabruf, der die Voraussetzungen prüft, und eine Vermarktung, die nur Verfügbares zeigt. Je nach Betrieb kommen Sonderwünsche und Mängel nach der Übergabe hinzu. Dazu gehört die Anbindung an ERP und Buchhaltung, damit nichts doppelt gepflegt wird.
Standardsoftware oder individuelle Lösung — was passt für Bauträger?
Standardsoftware passt, wenn sie Ihre Abläufe ohne Umwege abbildet. Eine individuelle Lösung lohnt sich, wenn ERP und Buchhaltung gut laufen, aber Lücken dazwischen bleiben — etwa beim Einheitenspiegel, beim Ratenabruf oder in der Vermarktung. Oft ist die Kombination sinnvoll: Das Bestehende bleibt, individuelle Bausteine schließen die Lücken.
Wie unterstützt Software beim Ratenabruf nach MaBV?
Software kann prüfen, ob für eine Rate der Bautenstand erreicht ist und die Voraussetzungen nach § 3 Abs. 1 MaBV erfasst sind — wirksamer Vertrag, Vormerkung, Freistellung und Baugenehmigung. Sind beide erfüllt, erzeugt sie das Abrufschreiben und archiviert es zusammen mit Bautenstand und Foto. Die rechtliche Prüfung ersetzt sie nicht; maßgeblich sind Kaufvertrag und MaBV.
Wie laufen Sonderwünsche und Bemusterung digital?
Über ein Käuferportal können Käufer die Ausstattungsoptionen ihrer Einheit ansehen, Sonderwünsche einreichen und Angebote für Mehr- oder Minderkosten freigeben. Jede Entscheidung wird mit Datum dokumentiert und landet direkt bei der Einheit statt in Mails und Notizen. Fristen und Zuständigkeiten legt der Bauträger fest, das Portal macht sie für alle Beteiligten sichtbar.
Lässt sich ein Käuferportal an ERP oder DATEV anbinden?
In der Regel ja. Ein Käuferportal kann Daten wie Käufer, Raten und Zahlungen über eine Schnittstelle mit Ihrem ERP austauschen und Buchungsdaten für DATEV bereitstellen. Wie weit die Anbindung reicht, hängt von der Schnittstelle des jeweiligen Systems ab.
Ist eine Software für Bauträger über den Digitalbonus Bayern förderfähig?
Sie kann es sein. Der Digitalbonus Bayern fördert unter anderem individuelle Software und Kundenportale mit bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Antragsberechtigt sind — das sollten Sie zuerst prüfen — kleine Gewerbebetriebe in Bayern: weniger als 50 Beschäftigte und höchstens 10 Mio. Euro Jahresumsatz oder Bilanzsumme. Beauftragen dürfen Sie erst nach der Eingangsbestätigung; über die Förderung entscheidet die zuständige Bezirksregierung.
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Kontakt

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Wir melden uns persönlich — kein Newsletter, keine Weitergabe Ihrer Daten.

Vom Bautenstand zur Rate — ohne Listen-Chaos.

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